Crosscap Enterprise TR ResiScan Handbuch
Resiscan Triple Server/VM
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CROSSCAP Enterprise TR Resiscan mit separatem OCR- und Datenbank-Server

 

 

In dieser Beispiel-Konstellation existiert zur Entlastung des zentralen CROSSCAP Enterprise TR ResiScan Web-Servers ein separater OCR-Server. Aufgrund der für TR Resiscan typischen, tiefen Protokollierung wird zudem eine hohe Datenbank-Last und ein stark ansteigendes Datenbank-Volumen erwartet. Dies rechtfertigt den Einsatz eines dedizierten Datenbank- (DBMS) Servers.

Die auf dem CROSSCAP Enterprise TR ResiScan Web-Server installierten Software-Komponenten übernehmen alle im CROSSCAP Enterprise TR Resiscan System anfallenden Server-Aufgaben, mit Ausnahme der Datenbank- und Bildverarbeitungs-Dienste. Sämtliche internen und externen Freigaben werden ebenfalls auf diesem Server angelegt.
Die CROSSCAP Enterprise Clients müssen mit dem Web-Server für den Zugriff auf die Web-Services über Port 80 oder Port 443 (http/https) und für den SMB-Zugriff auf die Freigaben über die Ports 137/UDP, 138/UDP, 139/TCP und 445/TCP  kommunizieren können.

Die auf dem CROSSCAP Enterprise TR ResiScan OCR-Server installierten Software-Komponenten übernehmen die zentralen Bildverarbeitungs-Aufgaben, inklusive der besonders rechenintensiven Volltext-Erkennung.
Der OCR-Server muss mit dem Web-Server für den Zugriff auf die Web-Services über Port 80 oder Port 443 (http/https) und für den SMB-Zugriff auf die Freigaben über die Ports 137/UDP, 138/UDP, 139/TCP und 445/TCP kommunizieren können.

Der CROSSCAP Enterprise TR ResiScan DB-Server beinhaltet keine CROSSCAP-spezifischen Software-Komponenten. Dieser Server wird mit einem PostgreSQL-eigenen Protokoll und ausschließlich vom CROSSCAP Enterprise TR ResiScan Web-Server angesprochen, über Port 5432.

 

TR Resiscan Enterprise DB-Server/VM (z.B. Dual-Core CPU, 8 GB RAM, 500 GB HD)

Da ein laufender Datenbank-Server eine zwingende Voraussetzung für die Installation des Web-Servers ist, wird der Datenbank-Server als Erstes installiert. Falls möglich und gewünscht kann das PostgreSQL Programm und die PostgreSQL Datenbank auf einem von der Systempartition unabhängigen Laufwerk (z.B. D:) installiert werden.

Schritt 1: Installation des PostgreSQL Datenbank-Servers (32 oder 64-Bit Version, je nach OS)

Schritt 2: Konfiguration des Netzwerk-Zugriffs auf die PostGreSQL Datenbank

Schritt 3: Konfiguration der Windows Firewall

 

TR Resiscan Enterprise Web-Server/VM (z.B. Quad-Core CPU, 16 GB RAM, 250 GB HD)

Anmerkung: Alle CROSSCAP Programme und Freigaben können auf einem von der Systempartition unabhängigen Laufwerk installiert bzw. angelegt werden.

Schritt 4: Installation der Windows IIS (Internet Information Services) mit ASP.NET Unterstützung

Schritt 5: Installation des CROSSCAP Enterprise TR ResiScan Core Programms

Schritt 6: Installation der folgenden CROSSCAP Enterprise TR ResiScan Dienste:

  • L1 (Lizenzserver, hiervon gibt es immer nur einen)
  • Bx (Bildverarbeitungs-Präprozesse, Anzahl je nach Lizenzmodell)
  • Ex (Exportprozesse, Anzahl je nach Lizenzmodell)
  • Ix (Importprozesse, Anzahl je nach Lizenzmodell)            

Schritt 7: Aktualisierung der Lizenzinformation bzw -Lizenz-Datei (Crosscap Enterprise Server-r.lf)

Schritt 8: Anlegen der internen Freigaben, Anpassen der Pfade in der Systemadministration:

Schritt 9: Anpassung der Windows IIS (Internet Information Services), per IIS-Manager

Schritt 10: Anlegen von externen Freigaben (zu Testzwecken):

Schritt 11: Installation des OCR-Servers (siehe unten):

Schritt 12: Installation eines Scan- und eines Multi-Clients (zu Testzwecken):

Schritt 13: Importieren von Beispiel-Projektvorlagen und erste Test-Durchläufe:

     

TR Resiscan Enterprise OCR-Server/VM (z.B. Quad-Core CPU, 16 GB RAM, 250 GB HD)

Anmerkung: Alle CROSSCAP Programme und Freigaben können auf einem von der Systempartition unabhängigen Laufwerk installiert bzw. angelegt werden.

Schritt 1: Installation der folgenden CROSSCAP Enterprise TR ResiScan Dienste:

  • Px (Bildverarbeitungs-Prozesse, Anzahl je nach Lizenzmodell)
  • Ex (Export-Prozesse, Anzahl je nach Lizenzmodell)
Schritt 2: Umschalten aller neuen Prozesse auf die Anmeldung mit einem Service-Account