JPEG 2000 ist ein ISO-Standard (ISO 15444) zur Bildkomprimierung, der auf der diskreten Wavelet-Transformation (DWT) beruht. Wie auch das JPEG-Format wurde dieser Standard von der Joint Photographic Experts Group erarbeitet.
JPEG 2000 beherrscht sowohl verlustfreie als auch verlustbehaftete Komprimierung. Mit diesem Format lassen sich sehr gute Komprimierungsraten für verlustbehaftet zu speichernde, fotoähnliche Bilder erreichen. Das Format kann zudem eine Reihe von Metadaten aufnehmen, die das Verwalten und Auffinden von Bildern im Internet erleichtern.
Das Erscheinungsbild des Menüs Eigenschaften:

Ausgabe
Kompressionsverhältnis
Das Kompressionverhältnis wird als 1:X angegeben. Standartwert ist 1:16, und höhere Werte ergeben kleinere Dateigrößen.
Signatur
Wenn Sie die exportierten Bilder in eine elektronische Signaturdatei einbetten möchten, sollten Sie hier S/MIME multipart-signed auswählen - ansonsten werden separate Bild- und Signaturdateien erzeugt.
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Weitere Informationen zur elektronischen Signatur finden Sie im Kapitel Digitale Signatur.
Signatur-Dateierweiterung
Für die abgesetzten Signaturtypen können die vorgegebenen Dateierweiterungen (*.p7s oder *.pk7) durch beliebige andere Dateiendungen ersetzt werden.
Unterverzeichnis
Hier können Sie eine projektspezifische und dynamisch erzeugte Verzeichnisstruktur definieren, in der die Ausgabedateien beim Export abgelegt werden (siehe auch Abschnitt Verzeichnisse, im gleichen Kapitel). Ausführliche Information zu den hierfür benötigten Variablen finden Sie im Kapitel Wissenswertes, im Abschnitt Verwendung von Variablen.
Dateiname
Ausgabedateien können mit projektspezifischen und dynamisch erzeugten Dateinamen versehen werden. Weitere Hinweise zur Definition der Dateinamen finden Sie im Kapitel Wissenswertes, unter Single- und Multipage Export.
Da Bilder bei diesem Dateiformat nur als Einzelseiten ausgegeben werden können, sollte der Dateiname einen Bestandteil enthalten, welche sich von Seite zu Seite ändert, z.B. den Seitenzähler.
Dateierweiterung
Sie können die für dieses Ausgabeformat voreingestellte und standardisierte Dateiendung (.j2k) nach eigenen Wünschen abändern. Bitte beachten Sie, dass dabei unter Umständen die Zuordnung dieses Dateityps zu entsprechenden Funktionen des Betriebssystems verloren geht.
Bildverarbeitung
Bildverarbeitung
Während des Exports können die zu exportierenden Bilder nochmals verändert werden. Die dafür zur Verfügung stehenden Funktionen sind eine Untermenge der CROSSCAP Bildbearbeitungsfunktionen (Details im Kapitel Projekteinstellungen, Abschnitt Bildverarbeitung).
Die beim Export verfügbaren Bildverarbeitungsfunktionen sind:
Digitaler Aufdruck, Drehung, Farberkennung, Farbformatwandlung, Geraderücken, Invertieren, Linien entfernen, Lochstellenentfernung, Rahmen setzen, Randentfernung, Säubern, Skaliere Auflösung, Spiegeln.
Filter
Leerseiten ignorieren / Seiten mit Löschmarkierung verwerfen
Ist An ausgewählt, werden alle Seiten mit einer Löschmarkierung vom Export ausgenommen.
S/W-Seiten verwerfen
Ist An ausgewählt, werden alle beim MultiStream-Scanning erzeugten S/W-Seiten vom Export ausgenommen.
Grauton-Seiten verwerfen
Ist An ausgewählt, werden alle beim MultiStream-Scanning erzeugten Grauton-Seiten vom Export ausgenommen.
Farb-Seiten verwerfen
Ist An ausgewählt, werden alle beim MultiStream-Scanning erzeugten Farb-Seiten vom Export ausgenommen.
Bitte beachten Sie: Sind alle drei Optionen S/W-Seiten verwerfen, Grauton-Seiten verwerfen und Farb-Seiten verwerfen aktiviert, findet faktisch kein Export mehr statt, da keine Bilder mehr zur Verarbeitung übrig bleiben.
Deckseiten verwerfen
Ist An ausgewählt, werden alle für diesen Stapel spezifizierten Deckblätter vom Export ausgenommen.